Haben Sie einen Realschulabschluss und eine abgeschlossene Berufausbildung, die nicht die Voraussetzungen für eine Hochschulzugangsberechtigung erfüllen, können Sie sich durch einen einjährigen Besuch einer Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung oder einer für Ihren Berufszweig vorgesehenen Fachoberschule für den Einstieg in den Polizeidienst qualifizieren.
Fachoberschulen für Wirtschaft und Verwaltung gibt es in den Städten Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Oldenburg, Lüneburg, Hann. Münden, Northeim und Stade. Nach erfolgreichem Erreichen der Fachhochschulreife beginnen Sie anschließend das dreijährige Studium an der Polizeiakademie.
Für Ihre Bewerbung sind folgende Mindeststandards erforderlich:
- im Abschlusszeugnis der Sekundarstufe I in den Fächern Deutsch und Mathematik
mindestens befriedigende Leistungen (Note 3) *, - ein Notendurchschnitt von 3,3 (befriedigend) oder besser,
- im Sozialverhalten mindestens "entspricht den Erwartungen".
* Sollten Ihre Noten im Abschlusszeugnis der Sekundarstufe I in den Fächern Deutsch und/oder Mathematik lediglich ausreichend (Note 4) gewesen sein, können diese durch überdurchschnittliche Ergebnisse (Notendurchschnitt mindestens 3,0 oder besser) in den Abschlussprüfungen der Berufsausbildung und der Berufsschule ausgeglichen werden.
Nachdem Sie sich mit Ihren Leistungen im Eignungsauswahlverfahren erfolgreich für einen der vorhandenen Plätze qualifiziert haben (Ranking), erhalten sie eine Einstellungszusage (vorbehaltlich des Erreichens der Fachhochschulreife).
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