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Auswahlverfahren
Dienstmütze
 

Vom computerunterstützten Eignungstest bis zur Einstellung - hier finden Sie alle Informationen rund um
das Auswahlverfahren.

Nach jedem Testabschnitt teilen wir Ihnen unmittelbar Ihr individuelles Ergebnis mit und Sie können sich
im Anschluss auf den nächsten vorbereiten.

Sofern Sie einen Abschnitt nicht bestanden haben, kann Ihre Bewerbung leider nicht weiter
berücksichtigt werden.

Die einzelnen Abschnitte des Auswahlverfahrens sind:

Bewerbungseingang
Senden Sie uns bitte nur vollständige Bewerbungsunterlagen zu. Erforderliche Anlagen (z.B. ärztliche
Unterlagen, Zeugniskopien, Kopien von Jugendschwimmschein und Führerschein) müssen ebenfalls
beigefügt sein.
 
Beamtenrechtliche Vorprüfung

Ihre Bewerbungsunterlagen werden durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeiakademie
Niedersachsen nicht nur auf Vollständigkeit überprüft sondern auch auf das Vorliegen der geforderten
Voraussetzungen für eine Einstellung in die Polizei.
Sie erhalten nach Eingang der Bewerbung schnellstmöglich ein Bestätigungsschreiben, eine
Nachforderung von evtl. fehlenden Unterlagen bzw. ein Ergebnis der beamtenrechtlichen Vorprüfung.

 
Medizinische Vorprüfung
An Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte werden bezüglich der Einstellung erhöhte gesundheitliche
Anforderungen (Polizeidiensttauglichkeit) gestellt.

Bei der medizinischen Vorprüfung werden Ihre eingereichten medizinischen Unterlagen vom
Regionalen
Medizinischen Dienst in Göttingen überprüft. Anhand der Polizeidienstvorschrift (PDV)
300, die "nur für den Dienstgebrauch", also nicht öffentlich ist, beurteilen die Polizeiärzte, ob Ihre
Bewerbung aus medizinischer Sicht Aussicht auf Erfolg hat. Bis zu 20 % der Bewerber/-innen werden
bereits bei der Vordurchsicht wegen Polizeidienstuntauglichkeit abgelehnt.

Nachstehend sind beispielhaft einige Erkrankungen aufgeführt, die zu einer Polizeidienstuntauglich-
keit führen:
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Asthma bronchiale/chronische Lungenerkrankungen
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
  • Bandscheibenvorfall
  • Schlecht verheilte Frakturen (Knochenbrüche) mit Funktionseinschränkungen
  • Bewegungseinschränkungen an großen Gelenken/Arthrose
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Gerinnungsstörungen
  • Bluterkrankungen
  • Herzfehler/Herz-Kreislauferkrankungen
  • Chronische Nierenerkrankungen
  • Chronische Lebererkrankungen
  • Psychiatrische Erkrankungen
  • Krampfleiden
  • Schwerhörigkeit
  • Tumorerkrankungen
  • Übergewicht mit einem Body-Mass-Index > 27,5 kg/m²
  • Zustand nach Achillessehnenriss, auch nach Operation
  • Farbenblindheit
  • Nachtblindheit
Die Beurteilung Ihrer Polizeidiensttauglichkeit hängt von Ihrem spezifischen Gesundheitszustand ab.
Es kann daher sein, dass Sie direkt vom medizinischen Dienst in Göttingen aufgefordert werden,
weitere ärztliche Unterlagen einzureichen. Bitte kommen Sie dieser Aufforderung so rasch wie möglich
nach, da Ihre Bewerbung sonst nicht weiter bearbeitet werden kann und so letztlich das Verfahren für
alle Bewerberinnen und Bewerber verzögert wird!
 
Computerunterstützter Eignungstest (GöPA) und Sportüberprüfung
Beide Tests finden an einem Tag zentral in Hann. Münden statt. Geplant ist, diese Tests bis zum
Jahresende abzuschließen. Wer trotz Einladung zum Test bis zu diesem Termin nicht teilnehmen
konnte, scheidet leider aus dem Verfahren aus.
 
Strukturiertes Interview
 
Polizeiärztliche Untersuchung
 
Einstellung
 

Haben Sie Fragen? Dann rufen Sie mich bitte an!


Sonja Klie
Telefon: (0 55 41) 7 02 - 2 62

 

 

 

Sonja Klie                                                                                                  
Bei medizinischen Fragen wenden Sie sich
bitte an den Medizinischen Dienst in Göttingen,

Tel.: (05 51) 491 - 20 78 oder - 2074

 
 
Dieses Dokument drucken Letzte Änderung: 07.10.2016